Ausbildungsberuf Zytologieassistentin

Berufsbild

Die zytologisch technischen Assistentinnen (ZTA) arbeiten in ärztlichen Praxen mit angeschlossenen zytologischen Laboren, Kliniken und zytologischen- oder pathologischen Einrichtungen.

Zytologie ist die Lehre von den Zellen und ist ein wichtiger Baustein in der Krebsvorsorge.

Die Zytologieassistentin untersucht mikroskopisch Abstrichmaterial auf gut- oder bösartige Zellen. Hier spielt die Morphologie (also die Lehre von der Struktur und Form der Organismen) eine entscheidende Rolle. Die Zytologieassistentin ist befähigt, verdächtige und unverdächtige Abstriche zu unterscheiden.

Die bekannteste und häufigste Untersuchung ist der sog. "PAP-Abstrich" in der gynäkologischen Krebsvorsorge. Die ZTA arbeitet im Auftrag eines Arztes und übt ihre Tätigkeit überwiegend im Rahmen der ärztlichen Gesamtverantwortung aus.

Die Zukunftschancen sind gut, weil das Thema Krebsvorsorge im Gesundheitswesen nach wir vor groß geschrieben wird. Die Nachfrage nach ZTAs wird auch zukünftig nicht sinken. Die Verdienstmöglichkeiten sind gut.

Ausbildung

Nachweis eines Schulabschlusses, mindestens mittlere Reife oder eines gleichwertigen Abschlusses. Es erfolgt eine zweijährige Ausbildung an Fachschulen oder im Rahmen einer Ausbildung von MTA zur ZTA.

Weitere Informationen können Sie der Website des VDCA (Verband der cytologisch technischen Assistentinnen) oder den Websiten der Zytologieschulen entnehmen. 

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